Aktuelle Forschungsprojekte |
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Alexandria - Collaborative Knowledge EngineInspiriert durch das präzise System der Katalogisierung der berühmtesten Bibliothek der Antike entsteht mit Alexandria eine Wissensplattform im Internet, die durch völlig neue Interaktionsmöglichkeiten die Erschließung von Wissen erleichtert. Der Nutzer formuliert seine Fragen in natürlicher Sprache, – z:B: „Welche Künstler wurden während der Renaissance in Deutschland geboren?“ Alexandria analysiert die Frage und ermittelt aus der Wissensbasis die Antwort. Visualisierungsansätze wie interaktive Karten und eine Zeitachse erleichtern das Stöbern in den Ergebnissen. Unbeantwortete Fragen werden an die Community weitergeleitet. Den besten Experten ermittelt Alexandria dabei vollautomatisch. Alexandria wird im Rahmen des Forschungsprogramms THESEUS vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. |
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SERUM - SEmantic Recommendation and Unstructured data ManagementIn SERUM wird die Grundlage für ein semantisches Empfehlungssystem geschaffen, das basierend auf einer semantischen Analyse von Benutzerverhalten und Nachrichtentexten hochqualitative Empfehlungen berechnet. Ziel ist es, ein System zu entwickeln, das unabhängig vom spezifischen Anwendungsfall Empfehlungen aus unterschiedlichen Domänen wie Musik oder Film ermittelt. Diese Empfehlungen sind personalisiert und auf die individuellen Bedürfnisse des Benutzers abgestimmt, basierend auf dessen persönlichen Präferenzen und Interessen. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages |
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SPIGA - Sprachunabhängiger Pressespiegel für Industriepartner mit globaler AusrichtungSPIGA erzeugt multilinguale, personalisierbare Pressespiegel aus einer Vielzahl europäischer und internationaler Nachrichtenquellen. SPIGA gruppiert die Nachrichten passend zu realen Ereignissen, wie z.B. „CeBIT 2011“, die vom System basierend auf semantischen Konzepten automatisch erkannt werden. Der Anwender liest nicht einzelne Nachrichten, sondern erhält einen Überblick aus diversen Quellen, die sowohl unterschiedliche Blickwinkel als auch die zeitliche Entwicklung des Ereignisses aufzeigen. Gefördert duch das Bundesmininsterium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages |
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Dicode entwickelt wegweisende Web-Technologien für UnternehmenDicode steht für "Mastering Data-Intensive Collaboration and Decision Making", was nicht weniger bedeutet, als auf der Basis hochperformanter Computertechnologien der zunehmenden Datenflut internetbasierter Anwendungen wieder Herr werden zu können. Dicode hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Lösungen für Unternehmen zu entwickeln, um große Datenmengen analysieren und interpretieren zu können. Zwar werden schon heute große Datenmengen mühelos gesammelt und in Datenbanken gespeichert, Probleme tauchen aber da auf, wo diese Daten genutzt, ausgewertet und sinnvoll analysiert werden sollen. Unternehmen werden so mit einem täglich anwachsenden Datenbestand konfrontiert, den sie mit den zur Verfügung stehenden IT-Werkzeugen nicht mehr für eine zuverlässige Entscheidungsfindung nutzen können. Hier setzt das Dicode-Projekt an. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von intelligenten Services, die über das Internet verfügbar sind. Nutzer werden damit in die Lage versetzt, in kürzester Zeit relevante Informationen aus einem komplexen Datenbestand zu extrahieren. Mögliche Einsatzszenarien reichen von der Online-Analyse von Kreditkartentransaktionen, über das Monitoring komplexer technischer Systeme und Anlagen bis hin zur Informationsextraktion aus einer Vielzahl von Webseiten. Dicode wird von der Europäischen Kommission im siebten Rahmenprogramm gefördert. |
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MIA- ein Cloudbasierter Marktplatz für Informationen und AnalysenDie Analyse von frei verfügbaren Daten ist ein wachsendes Marktsegment. Mithilfe von Sprachtechnologien und statistischen Verfahren können Milliarden von Webseiten ausgewertet werden. MIA hat das Ziel die Verarbeitung dieser Daten auch kleinen und mittelständischen Unternehmen mittels Cloud Computing zu ermöglichen. Zur Analyse dieser Datenmenge müssen im Normalfall große IT-Infrastrukturen aufgebaut werden, wozu hohe Implementierungskosten sowie Kosten für die Aktualisierung und zur Analyse der Daten anfallen. Die damit verbundenen Risiken stellen für KMUs eine hohe Innovationsbarriere dar, weswegen sie bislang nicht in der Lage sind von den neusten Forschungsergebnissen im Bereich Cloud Computing und Webmining zu profitieren. Das Forschungsprojekt MIA wird ab Q4 2011 einen Marktplatz entwickeln, der den nachhaltigen Betrieb einer zuverlässigen und vertrauenswürdigen Plattform zur Gewinnung, Vorhaltung und Nutzung des Datenbestands des deutschsprachigen Webs und anderer freier Informationsquellen sichert. Das BMWi fördert durch "Trusted Cloud" die Entwicklung und Erprobung von innovativen, sicheren und rechtskonformen Cloud Computing-Diensten mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Hinzu kommen Eigenmittel der Projektbeteiligten in etwa gleicher Höhe, so dass insgesamt rund 100 Mio. Euro zur Verfügung stehen. |
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