neofonie realisiert Online-Portal des ersten TV-Senders für Schwule

Berlin, 19. November 2008 – Der IT-Full-Service-Anbieter neofonie hat den ersten deutschen Sender für schwule Männer TIMM ins Internet gebracht. Den Startschuss des über Satellit und Kabel digital frei empfangbaren TV-Senders gab am 1. November Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit mit einem symbolischen Knopfdruck. Das Portal ging parallel online.

Inhaltlich steht TIMM für anspruchsvolle, vielseitige Unterhaltung mit internationalen Kultserien, Spielfilmen, Dokumentationen sowie eigenproduzierten Shows, Nachrichten und Magazinen. TIMM Online, die Internet-Plattform des Senders, bietet seinen Besuchern die Möglichkeit, das im TV ausgestrahlte Programm via Livestream zu verfolgen und ausgewählte Sendungen nachträglich als Inhalte der Mediathek anzusehen.

Das Hauptziel von timm.de ist, eine zentrale Anlaufstelle im Internet für alle Interessen und Belange schwuler Männer in Deutschland zu schaffen und eine direkte Verbindung zwischen der Zielgruppe und dem Sender zu ermöglichen. Dabei steht nicht nur der Austausch zwischen den Nutzern untereinander, sondern auch zwischen den Nutzern und der Redaktion im Fokus der TIMM Community. Durch Funktionen wie Ratings, Votings und Diskussions-Foren werden Dialog und Interaktion ermöglicht. Zukünftig soll auch ein Livechat möglich sein, mittels dem die Nutzer ihr Feedback zu ausgewählten Sendungen direkt in die ausgestrahlte Sendung einbringen können. „Das Herz des Senders schlägt im Netz“, so Frank Lukas, CEO der DFW, zur engen Verzahnung von Online, TV und Radio.

Hinter der technologischen und kreativen Umsetzung von TIMM Online steht die Berliner neofonie. Als IT-Full-Service-Anbieter verantwortet neofonie das Online-Produktmanagement und achtet dabei auch auf wirtschaftliche Vorteile für ihren Kunden: "Wir realisieren das Portal komplett aus einer Hand – von der Konzeption und dem Design über die Entwicklung bis hin zum Betrieb" sagt Sandra Hoffer von Ankershoffen, Junior Produktmanager bei der neofonie. "Höchst effizient ist beispielsweise, dass wir TIMM Online auf der Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) laufen lassen, denn das sorgt für nahezu unlimitierte Skalierbarkeit, auch bei hohen Traffic-Peaks. Bezahlt wird jedoch nur die tatsächlich in Anspruch genommene Kapazität, keine Leerkapazität."

Die besondere Herausforderung für neofonie bestand darin, in weniger als vier Monaten eine komplexe Online-Plattform mit Community-Funktion, integrierter Suchlösung und Livestream zu launchen. Als Basis für die Realisierung von TIMM Online  diente daher "neofonie Blueprint", ein von neofonie entwickeltes Modell zum effizienten Aufsetzen von Projekten, das die Plattformen "neofonie community", "neofonie search" und "neofonie mobile" integriert. Neu entwickelt und angepasst werden mussten nur spezifische Anforderungen von TIMM Online wie die Mediathek oder der Programmkalender. Dadurch war es möglich, in so kurzer Zeit ein solch komplexes Portal zu schaffen.

Mehr Informationen zu TIMM finden Sie auf timm.de.

neofonie – Technologieentwicklung und Informationsmanagement GmbH

neofonie gehört zu den führenden IT-Full-Service-Anbietern für innovative Technologien und konvergente Anwendungen, spezialisiert auf die Bereiche „Suche“, „Web 2.0 Communities“ und „Mobil“.

neofonie realisiert unter anderem Internet-Anwendungen für Betreiber großer Portale und eigene Online-Dienste. Suchtechnologien, Web Mining, ASP-Lösungen, Wissensmanagement, Web­design und Usability umfassen dabei den Kompetenzbereich. Von der strategischen Beratung über die Konzeption skalierbarer Informationsarchitekturen bis hin zur Lizensierung, Implementierung, Blackbox Testing, Customer Care, Application Service Providing und Support schafft neofonie High-End-Softwaresysteme.
neofonie ist darüber hinaus spezialisiert auf die Erstellung von Online-Kommunikationskonzepten. Das Leistungsspektrum umfasst die strategische Beratung und integrative Marketingleistungen zur Markenbildung und -führung, die Konzeptentwicklung, nutzerorientiertes Grafik- und Inter­aktions­design, Usability-Studien und -Tests sowie die Entwicklung und technische Implementierung.